Ein Kooperationsprojekt, in dem Studierende der Sozialen Arbeit ein Serious Game entwickeln — und Schüler*innen die Welt gestalten, die darin lebt.
Studierende der Hochschule Düsseldorf (Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften) entwickeln gemeinsam mit Schüler*innen der Gesamtschule Nordstadt ein digitales Spiel mit sozialem Anspruch. Die Schüler*innen bringen ein, was keine Lehrkraft und kein Lehrbuch hat: echtes Wissen über ihre Lebensrealität.
Das Spiel ist kein reines Unterhaltungsprodukt — es thematisiert Situationen und Fragen, die für junge Menschen in städtischen Lebenswelten relevant sind. Spielen und Lernen greifen ineinander.
Schüler*innen sind keine Nutzer*innen — sie sind Ko-Autor*innen. Sie kennen die Charaktere, die Konflikte, die Sprache. Diese Expertise ist der eigentliche Rohstoff des Projekts.
Schüler*innen gestalten die Spielfiguren visuell und inhaltlich — mit Hintergrundgeschichten, Eigenheiten und Aussehen, die aus ihrer eigenen Welt stammen.
Soundfiles, Musik und Sounddesign werden von Schüler*innen erstellt oder mitgestaltet. Der akustische Raum des Spiels entsteht aus authentischen Eindrücken.
Studierende der Sozialen Arbeit lernen Godot und programmieren das Spielskelett — Logik, Szenen, Interaktion. Dabei verbinden sie fachliche Inhalte mit technischer Umsetzung.
Schüler*innen gestalten Figuren, zeichnen oder beschreiben ihr Design, nehmen Soundfiles auf und geben den Spielwelten ihre eigene Stimme und Ästhetik.
In Workshops und Arbeitssessions begegnen sich Studierende und Schüler*innen auf Augenhöhe — ein Austausch, der beide Seiten weiterbringt.
Erstkontakt zwischen Studierenden und Schüler*innen. Gemeinsame Reflexion: Was beschäftigt euch? Welche Situationen kennt ihr, die andere nicht sehen? Erstellung erster Storyboard-Ideen.
Schüler*innen entwickeln Spielfiguren: visuelle Gestaltung, Namen, Hintergrundgeschichten. Studierende übersetzen diese Entwürfe in Godot-Assets.
Schüler*innen nehmen Soundfiles auf — Dialoge, Geräusche, Atmosphäreklänge. Der Klangraum des Spiels entsteht durch ihre Stimmen und ihren Alltag.
Gemeinsames Testen: Schüler*innen spielen das Spiel, geben Feedback. Studierende iterieren. Am Ende entsteht ein Prototyp, der echte Lebenswelt widerspiegelt.
// Gesichter unkenntlich gemacht zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Schüler*innen
Statt nur über die Hochschule zu sprechen, sind die Schüler*innen selbst auf den Campus gefahren. Ein Perspektivwechsel: vom eigenen Klassenzimmer in den Hörsaal, vom Schulhof auf den Campus der HSD.
// Fotos vom Campusbesuch, mit freundlicher Genehmigung der HSD
Ob als Klasse, als Lehrkraft oder als Kooperationspartner — das Projekt freut sich über Menschen, die mitmachen wollen.
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